Ich bin eine Begleiterin an den Schwellen innerer und äußerer Wandlung. Mein Leben und Wirken spiegeln jene Themen, die im Zentrum einer Rückverbindung von Mensch und Natur, von Körper und Bewusstsein, von innerer Arbeit und gelebter Praxis stehen. Ich lebe in den Landschaften des südlichen Schwarzwaldes und der Vogesen, in enger Beziehung zu meinen Pferden und Hunden – nicht als romantische Kulisse, sondern als gelebte Form einer relationalen, nicht‑extraktiven Lebensweise. Diese verkörperte Verbindung von innerem Forschen und äußerem Wirken bildet das Fundament meiner Arbeit als Prozessbegleiterin.
Mein schriftstellerisches und kuratorisches Werk ist tief in verkörpertem Bewusstsein und integrativer Praxis verwurzelt. In meinen Büchern – darunter Soulskin sowie Wild & Wunderbar – erforsche ich die Schnittstellen von Nervensystem, Psyche, Ritual, Mythos und Ökologie.
Wild & Wunderbar ist im Dialog mit der Yoga- und Reiki-Lehrerin Nadja Passenheim und mit Frauen in der Lebensmitte entstanden. Das Buch widmet sich Erschöpfung, Regeneration und der Rückkehr zu einer leiblich verankerten Weisheit – getragen von neurowissenschaftlichen, psychologischen und kulturgeschichtlichen Perspektiven.
Als langjährige Redakteurin, Herausgeberin und Kulturgestalterin habe ich den integralen Diskurs im deutschsprachigen Raum maßgeblich mitgeprägt. Ich arbeitete unter anderem für Integrale Perspektiven, Info3, Achronon und Parallax Medien und war an der Entwicklung von Räumen beteiligt, in denen ganzheitliches Denken, Spiritualität, Kultur und gesellschaftliche Verantwortung miteinander ins Gespräch kommen. Am Hofgut LEO in Gresgen, der ersten regenerativen Gesellschaft Deutschlands, kuratierte ich kulturelle Initiativen und begleitete organisatorische Prozesse, die nachhaltige und regenerative Lebensformen fördern.
Inhaltlich steht meine Arbeit in engem Dialog mit Denkern wie Jean Gebser, dessen Begriff der Mutation – ein qualitativer Bewusstseinssprung jenseits linearer Entwicklung – einen tragenden Referenzrahmen bildet. Gebser beschrieb die Erschöpfung der mental‑rationalen Bewusstseinsstruktur und die Notwendigkeit, frühere Schichten des Bewusstseins – das mythische, magische und archaische – nicht zu überwinden, sondern zu integrieren. Genau hier setze ich an: im Wiederfinden des ökologischen Selbst, im Lauschen mit dem Körper und im Erneuern jener Rhythmen, die Leben tragen.
Darüber hinaus bin ich seit vielen Jahren internationale Lehrerin und Senior‑Trainerin für Voice Dialogue. Diese Methode der integrativen Psychologie arbeitet mit der Vielfalt innerer Anteile – Schutzinstanzen, kreative Stimmen, innere Kritiker und Weise – nicht, um sie zu korrigieren, sondern um ihnen zuzuhören und sie in eine reife innere Führung zu integrieren. Diese Arbeit bildet eine wesentliche Brücke zwischen ökologischer Rückverbindung und innerer Selbstregulation.

Eine Einladung zur Begegnung – mit Pferden, Natur und dir selbst
Manchmal braucht es nicht noch mehr neue Konzepte, keine weiteren Erklärungen, keine weitere Anstrengung mehr. Manchmal braucht es einen Ort, ein Gegenüber und einen Moment, in dem das Nervensystem aufatmen darf.
Diese Einladung richtet sich an Menschen, nicht nur an Erschöpfte, nicht nur an Suchende, nicht nur an jene mit Symptomen – sondern an alle, die spüren, dass das moderne Leben den inneren Rhythmus überdeckt hat.
In der Begegnung mit Pferden geschieht etwas, das jenseits von Worten liegt. Pferde reagieren nicht auf Geschichten, Rollen oder Erwartungen. Sie reagieren auf Präsenz, Atem, innere Klarheit und Spannung. Als hochsensible Herdentiere lesen sie unser vegetatives Nervensystem in Echtzeit – und laden es ein, sich zu regulieren.
Was hier wirkt, ist keine Technik und kein Training sondern Ko-Regulation.
In der Nähe der Pferde darf der Neokortex – unser planender, analysierender Verstand – zur Ruhe kommen. Das limbische System, oft überlastet durch Dauerstress, findet Sicherheit. Zeit wird wieder spürbar. Der Körper erinnert sich an Rhythmus, Boden und Beziehung.
Diese Form der Entspannung spricht ältere, archaische Schichten unseres Menschseins an: somatische Intelligenz, instinktives Wissen, Beziehung ohne Sprache. Genau dort liegt oft die Ressource, wenn Denken müde geworden ist.
Die Begegnungen finden in der Natur des Elsass statt, in und mit einer stabilen Pferdeherde. Es gibt kein Ziel, das erreicht werden muss, keine Leistung, die erbracht werden soll. Du kannst beobachten, gehen, stehen, in Kontakt sein – oder einfach da sein. Alles geschieht im Tempo deines Nervensystems.
Viele Menschen berichten nach solchen Begegnungen von innerer Ruhe, Klarheit, emotionaler Erdung und einem Gefühl von Zugehörigkeit, das nicht erklärt werden muss.
Diese Arbeit versteht sich nicht als Therapie im medizinischen Sinn und nicht als Coaching zur Optimierung. Sie ist ein Raum des Erinnerns: an Sicherheit, an Verkörperung, an das, was uns als Menschen trägt.
Du kannst in Form von Einzelarbeit, intensiv als 3-5 Tages-Retreat, oder als Gruppe von max 5 Personen deinen Wunschtermin buchen. Übernachtung kann bei Bedarf vor Ort organisiert werden.
Der Hof befindet sich 15 Kilometer von Basel und 7 Kilometer von Basel-Mulhouse.
Für Voice Dialogue-Sessions und Einzel-Coaching (ohne Pferde) steht Dir mein schöner Raum in Steinen-Hägelberg zur Verfügung.
Beratungstermine gebe ich Dir gerne auf deine konkrete Anfrage.
Wenn Du dabei sein möchtest, reicht deine Anfrage mit kurzer Motivationsbeschreibung und ein paar Worten zu deiner Person an: voicedialogue@gmx.de

